Happy End für verletzte Taube

Vor ein paar Wochen wurde uns aus Sindelfingen eine Taube mit einem verletzten Flügel gemeldet. Unsere Mitarbeiterin ist dann auch gleich losgefahren und hat die Taube zu unserer Tierärztin gebracht. Dort wurde sie geröngt, und es stellte sich heraus, dass sie einen gebrochenen Flügel hat. Unser Täubchen hatte jedoch Glück im Unglück, denn der Bruch konnte operativ versorgt werden. Nach geglückter Operation und einiger Zeit in Boxenruhe haben wir unsere Taube nun ins Tierheim Reutlingen gebracht. Dort kann sie in Gesellschaft von zwei Artgenossen in einer Voliere ganz in Ruhe das Fliegen üben. Der Anfang war nicht schlecht, sie flatterte gleich auf einen Ast :-). Ein riesen Dankeschön an die Reutlinger Kollegen.


Informationsveranstaltung mit Sea Shepherd Deutschland am 2. April 2016

 

Sea Shepherd wurde im Jahr 1977 von Captain Paul Watson gegründet. Sie ist eine internationale, gemeinnützige Organisation, die sich dem Schutz der marinen Tierwelt verschrieben hat. Ihre Mission ist die Beendigung der Zerstörung der Lebensräume im Meer und das Abschlachten der Tiere, die in den Weltmeeren leben. Vier Schiffe der Organisation kreuzen in den Weltmeeren und gehen mit aggressiver Gewaltlosigkeit gegen Wilderei auf den Meeren vor. 2/3 des Planeten sind Meere und ein für das Überleben der Menschheit ein wichtiges Ökosystem.Ein Riesenproblem ist die Vermüllung der Meere, hauptsächlich mit Plastik. Der sich dort angesammelte Müll hat schon die Fläche Europas erreicht. Das hat nicht nur für die Meerestiere verheerende Folgen, sondern auch für die menschliche Ernährung. Winzige Plastikteile lagern sich im Gewebe der Fische ein, die wir dann essen. Die Meerestiere werden unfruchtbar und letztendlich auch für uns ungenießbar. Ein Teufelskreis.

 

Aber auch die Überfischung trägt zum Artensterben bei. Auch sogenannten „Brauchtumsveranstaltungen“ wie das jährlich auf den Färöer-Inseln statt findende Grindwalmassaker, bei dem die Tiere mit lanzenähnlichen Geräten bei lebendigem Leibe in Stücke gehackt werden oder die widerwärtige Tötung von Delphinen in Japan, sind ein deutliches Indiz für die Dummheit angeblich zivilisierter Nationen. Wer die Ermordung von hochintelligenten Meeressäugern als nationales Kulturgut erhalten möchte, beweist, dass es mit der Kultur nicht weit her sein kann. Die Filmszenen zu den obigen „Events“ führten bei einigen Anwesenden zu Übelkeit. Deswegen kann sich Tierschutz nicht nur in der Vermittlung von Hund, Katze und Kaninchen erschöpfen, sondern muss für alle Tiere, weltweit gelten. Wer auf den Verzehr tierischer Produkte ganz verzichtet, bzw. seinen Konsum auf ein Minimum reduziert, leistet einen wichtigen Beitrag für den Erhalt unserer Artenvielfalt, gegen den Hunger auf der Welt und den Erhalt der Schöpfung.Die Menschheit bildet sich ein, das höchst entwickelte Gehirn im Universum zu besitzen. Ach, wenn man es doch nur gebrauchen würde. Wie sagte Albert Einstein? „Die menschliche Dummheit und das Universum sind unendlich. Beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.“ 

Reinhold Sauer


Vortrag: Physiotherapie und Osteopathie für Tiere

Tierschutzcafé mit Vortrag zum Thema „Tierphysiotherapie und Osteopathie“

 

Im Rahmen des Tierschutzcafés am 7.2.2016 hat die Tierärztin Elma Strauch aus Gäufelden-Tailfingen einen Vortrag über Physiotherapie und Osteopathie bei Tieren gehalten. Frau Strauch hat ihre Ausbildung in Physiotherapie als eine der Ersten am Vierbeiner-Reha-Zentrum in Bad Wildungen absolviert. Zusätzlich hat sie im Jahr 2003 erfolgreich die Prüfung zur Zusatzbezeichnung „Physiotherapie“ vor der Tierärztekammer Baden-Württemberg abgelegt.

 

Unter Physiotherapie versteht man ganz allgemein Methoden, die helfen, mit natürlichen Mitteln gestörte Körperfunktionen zu behandeln unter besonderer Berücksichtigung der Muskeln, Knochen und Gelenke. Unterstützt wird das "Heilen mit Händen" durch Anwendungen physikalischer Verfahren mittels Strom, Wärme und Wasser.

 

Die Osteopathie ist ein ganzheitliches Diagnose- und Therapiesystem, das den Körper als Funktionseinheit und Krankheit als Störung des Gleichgewichtes zwischen seinen  Anteilen (Knochen, Muskeln, Bindegewebe, innere Organe) sieht. Im Mittelpunkt der Osteopathie als Therapie steht die Anregung der Selbstheilungskräfte des Körpers. Der Osteopath versucht, durch mehr oder weniger sanfte Impulse die Bewegungseinschränkung zu beseitigen und das Spannungsgleichgewicht wieder herzustellen.

 

Weitere Infos unter www.tiertherapie-tailfingen.de


Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

Zur Weihnachtszeit wünschen sich viele Menschen und vor allem Kinder ein Tier. Doch dieser Wunsch bringt viele Probleme mit sich, denn ein Tier lässt sich nicht so einfach wie ein Pullover oder ein Spielzeug umtauschen. Nach den Feiertagen werden viele unüberlegt gekaufte Tiere in den Tierheimen des Deutschen Tierschutzbundes abgegeben.


Verschenken Sie daher bitte grundsätzlich keine Tiere. Denn die Anschaffung eines tierischen Mitbewohners sollte gut überlegt sein - alle Familienmitglieder müssen einverstanden sein, Sie müssen genügend Zeit für das Tier aufbringen und ihm eine artgerechte Haltung bieten.

 

Das sind nur einige Punkte, die vor dem Tierkauf zu überdenken sind. Gerade in der Hektik der Vorweihnachtszeit bleibt dazu keine Zeit. Und der Trubel der Feiertage ist ohnehin nicht der geeignete Zeitpunkt, ein Tier in aller Ruhe an seine neue Umgebung zu gewöhnen.


Lassen Sie sich genügend Zeit, bevor Sie ein Tier zu sich nehmen. Bei einem Besuch im Tierheim können Sie mögliche Fragen klären und die dortigen Tiere erst einmal kennenlernen, bevor sie vielleicht einem von Ihnen ein neues Zuhause bieten. Schenken Sie niemals blind jemanden ein Tier - der Beschenkte sollte das Tier immer vorher kennen lernen.


Trotzdem müssen Sie zu Weihnachten nicht auf "tierische" Geschenke verzichten: Es gibt viele "unbelebte" Geschenke für Tierfreunde, zum Beispiel gute Ratgeberlektüre zur artgerechten Tierhaltung oder - sofern schon ein Tier im Haushalt lebt - geeignetes Heimtierzubehör.


(Quelle: Deutscher Tierschutzbund)


Seminar für Tierschutzberater

Am 10. Oktober haben wir an einem sehr interessanten Seminar des Landestierschutzverbandes mit dem Thema "Als Tierschutzberater im Einsatz" teilgenommen. Referenten waren Herbert Lawo, der 1. Vorsitzende des Landestierschutzverbandes, und Dr. jur. Christoph Maisack von der Stabsstelle Landestierschutzbeauftragte. Inhalte des Seminars waren neben rechtlichen Grundlagen auch die praktische Vorgehensweise bei Tierschutzanzeigen und Vor- und Nachkontrollen vermittelter Tiere. Wir haben viel gelernt und sind jetzt bestens für unsere Tierschutzarbeit gerüstet.


Pflegestellen für Katzen gesucht

Wir suchen derzeit wieder Pflegestellen für unsere Katzen. Vor allem für unsere kleinen Rasselbanden und unsere älteren Katzen benötigen wir immer wieder eine besondere Unterbringung. Das ist ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Tierschutzarbeit. Die entstehenden Kosten werden vom Verein übernommen.

Bei Interesse wenden Sie sich an Carmen Paron.


Esther - unser neues Tierschutzkaninchen

Vor drei Tagen haben wir Esther von einem anderen Tierschutzverein übernommen. Esther stammt aus einem Kaninchennotfall und war bei der Übernahme hochschwanger. Am Freitag, 26.6.2015, brachte sie 12 (!) Babys zur Welt. Jetzt darf Esther erst einmal ganz in Ruhe, und liebevoll umsorgt, ihren Nachwuchs großziehen. Damit sie die kleine Rasselbande auch ausreichend säugen kann, bekommt sie eine ausgewogene Ernährung, u.a. getrocknete Brennnesselblätter, die die Milchbildung anregen.


Update 15.07.2015:

Esther ist mit ihren Kindern ins Tierheim Reutlingen umgezogen. Ganz lieben Dank an die Reutlinger Kollegen für die Aufnahme!


Ein Papagei als Haustier?

Grünflügelara Jakob
Grünflügelara Jakob

Neun Fragen, die Sie sich unbedingt stellen sollten, bevor Sie sich einen Krummschnabel ins Haus holen:
 

  1. Ein Papagei ist ein geselliges Tier, d.h. er möchte immer zusammen mit mindestens einem Artgenossen leben. Können Sie ihm diesen bieten?

  2. Ein Papagei braucht sehr viel Zeit und Zuwendung. Wer beschäftigt sich mit ihm, wenn Sie den ganzen Tag bei der Arbeit sind? Wer versorgt ihn während Sie im Urlaub sind?

  3. Ein Papagei benötigt eine sehr große Voliere oder ein Zimmer für sich; ebenfalls mindestens eine Stunde am Tag Freiflug über eine größere Distanz. Haben Sie diesen Platz?

  4. Ein Papagei macht sehr viel Schmutz (Federn, Federstaub, Kot, Futterreste). Dieser muss jeden Tag beseitigt werden, sonst wird das Tier krank. Haben Sie so viel Zeit täglich?

  5. Ein Papagei braucht jeden Tag frisches Futter (Obst, Gemüse, Körner, Pellets) und frisches Wasser; ebenfalls frische Zweige zum Benagen. Können Sie ihm diese Grundversorgung täglich anbieten?

  6. Ein Papagei ist sehr laut und macht sehr viel Lärm. Bewohnen Sie ein Haus für sich alleine, damit sich niemand durch den Lärm gestört fühlt?

  7. Ein Papagei wird sehr alt (40 bis 60 Jahre) und er trauert bis hin zur Selbstverstümmelung , wenn ihn „seine“ Menschen abgeben. Sind Sie bereit, sich auf ein so langes Leben mit einem Tier einzulassen oder möchten Sie, dass die Anzahl der „Wanderpokale“ noch vergrößert wird?

  8. Vor einem Papageienschnabel ist nichts sicher, denn er hat ein großes Nagebedürfnis und möchte beschäftigt sein. Außerdem kann er kräftig  zu beißen. Haben Sie Angst vor einem so großen Schnabel? Sind Ihnen Ihr Mobiliar und Ihre Einrichtungsgegenstände lieb und teuer?

  9. Ein Papagei (und jeder andere Vogel) muss immer von einem vogelkundlichen Tierarzt behandelt werden. Sind Sie bereit, dafür auch eine größere Fahrtstrecke in Kauf zu nehmen und die manchmal nicht unbeträchtlichen Kosten für die Behandlung zu tragen?



Grundschule mal anders - Hund Zeus und sein pädagogisches Talent

Wie jeden Tag ging es auch am Freitag, den 12.06.2015, in der Eduard-Mörike-Grundschule in Böblingen morgens ganz normal mit dem Unterricht los. Doch die drei ersten Klassen hatten an diesem Tag einen besonderen Besuch zu erwarten: Hund Zeus kam nämlich mit seinem Herrchen und dem Tierschutzverein Böblingen e.V. im Gepäck zu einem Vortrag vorbei. Der Vortrag behandelte das Tierschutz-Thema Hund spielerisch für die Kinder, und so lernten sie unter anderem, wie man sich gegenüber fremden Hunden verhält, warum Hund Zeus so große Ohren hat, wieso Hunde keine Schokolade essen sollten und vieles mehr. Am allerbesten fanden es die Erstklässler jedoch dann Zeus streicheln zu können, und ihm Leckerlis geben zu dürfen. Der Tierschutzverein Böblingen ist sehr stolz auf seinen Mitarbeiter Zeus und dankbar für eine tolle Kooperation mit der Eduard-Mörike Schule.


Unsere Tierschutzkaninchen sind online

Alma
Alma

Hilfe für bedrohte Kröten

Die Bedeutung der Kröten für unsere regionale Flora und Fauna stand im Mittelpunkt des Tierschutzcafés am  Sonntag, 12. April. Um 14.30  Uhr begann hierzu im Tierschutzhaus in Böblingen an der Herrenberger Straße 200 ein Vortag der Amphibienfreunde Würmtal, der die Arbeit und die Hintergründe rund um den „Kröten- und Amphibienschutz“ vorstellte. Das Thema ist brandaktuell, denn die Krötenwanderung hat bereits begonnen, und leider sterben wieder viele Tiere auf unseren Straßen. Zwar sind die Amphibien besonders geschützt, doch ihr Bestand ist durch den Verkehr weiterhin gefährdet. Der Tierschutzverein Böblingen unterstützt darum Aktionen, um die bedrohten Kröten während ihrer Wanderung abzusichern.


Der Landestierschutzverband informiert

Tierschutzverbandsklage in Baden-Württemberg

Der Entwurf eines Gesetzes zum Tierschutzverbandsklagerecht wird am Mittwoch in erster Lesung im Landtag behandelt. Der Landestierschutzverband Baden-Württemberg e.V. begrüßt dieses Rechtsinstrument ausdrücklich.


Nachdem der 1. Entwurf eines Verbandsklagerechts für anerkannte Tierschutzorganisationen im November veröffentlicht wurde und die Stellungnahme der Verbände im Januar eingereicht werden konnten, kommt der überarbeitete Entwurf jetzt in die erste Lesung im Landtag.

Herbert Lawo, Vorsitzender des Landestierschutzverbandes Baden-Württemberg e.V. macht noch einmal deutlich, wie wichtig dieser Schritt für die Umsetzung des Tierschutzanspruches im Land ist: „Wir begrüßen es sehr, dass die Landesregierung mit dem Gesetz für ein Tierschutzverbandsklagerecht Ernst macht. Bislang hatte nur ein Recht zu klagen, wer seine höchsteigenen Interessen gegen gesellschaftlich vorgegebene Tierschutzanforderungen durchsetzen will. Wer den Tieren zu dem ihnen nach dem Tierschutzgesetz zustehenden Schutz verhelfen will, dem sind dagegen bisher die Hände gebunden. Die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage ist deshalb ein zentrales Element zur Umsetzung des Staatsziels Tierschutz das im Grundgesetz verankert ist. Die Verbandsklage erachten wir als unerlässlich, um geltendes Tierschutzrecht konsequenter durchzusetzen und einen Ausgleich zwischen den Interessen von Tiernutzern und dem Tierschutz herzustellen.“

Neben dem ausdrücklichen Lob für die geplante Umsetzung eines Verbandsklagerechts für anerkannte Tierschutzorganisationen zeigt sich Lawo allerdings auch etwas enttäuscht darüber, dass die Anmerkungen der ausführlichen Stellungnahme des Landestierschutzverbands im jetzt vorliegenden Gesetzesentwurf fast überhaupt nicht eingeflossen sind. Stattdessen sollen demnach im Bereich der Tierversuche nicht nur die Tierversuchsanträge sondern - jetzt neu - auch die Tierhaltungen und Tierzuchten von Versuchstieren nur allenfalls im Nachhinein hinterfragt werden können. Die anerkannten Tierschutzverbände könnten demnach also nicht vor der Erteilung einer Genehmigung ihre tierschutzrelevanten Einwendungen vorbringen, sondern erst danach im Widerspruchs- und Klageverfahren. „Hier wurden gerade im hochsensiblen Bereich der Tierversuche nochmalige Zugeständnisse gemacht, die wir nicht befürworten können und auch als deutlichen Rückschritt im Vergleich zum ersten Gesetzesentwurf sehen“, macht Lawo deutlich.


Bisher ist es nur Tiernutzern möglich, gegen Behördenentscheidungen zur Durchsetzung vorgegebener Tierschutzstandards Einspruch einzulegen und gegebenenfalls zu klagen. Auf Seiten des Tierschutzes gibt es keine vergleichbaren Rechtsbehelfe, um für die Umsetzung geltenden Tierschutzrechts notfalls auch gerichtlich einzustehen. Nur ein Klagerecht für seriöse Tierschutzorganisationen schafft hier einen gewissen Ausgleich zwischen Tiernutzern, Behörden und den zu schützenden Tieren. Bremen, Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Rheinland-Pfalz und Saarland haben das Verbandsklagerecht bereits eingeführt. Der Landestierschutzverband fordert jetzt alle Parteien auf, den Gesetzesentwurf nicht weiter abzuschwächen, sondern dazu beizutragen, dass eine zügige Verabschiedung erfolgen kann.


Eine Prozessflut wird es nicht geben. Alle Erfahrungen mit Verbandsklagen haben gezeigt, dass die zugelassenen Verbände nur selten, dann aber gezielt, von ihrem Klagerecht Gebrauch machen. Im Tierschutz wird es vor allem darum gehen, Präzedenzurteile zu erwirken.

„Dort, wo dem Tierschutz ernsthaft Rechnung getragen wird, muss niemand Bedenken haben, und dort, wo gegen Tierschutzanforderungen verstoßen wird, ist es höchste Zeit, dass es ein Instrument gibt, gegen diese Verstöße vorzugehen“, so Herbert Lawo.


MachMit - interessante Ehrenamtsfelder in Böblingen

20.03.2015: Ehrenamtsbörse in Böblingen. Wir sind dabei! Freitag, 20. März 2015, von 18 bis 20 Uhr im Treff am See (Saal), Poststr. 38 in Böblingen.

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Jubiläumsfeier im Tierschutzhaus

 

 

 

 

07.03.2015: Langjährige Mitglieder geehrt - mit Beharrlichkeit und Engagement den Tierschutz vorangebracht

 

 “Sie haben es verdient!“ So hat Vorstandsmitglied Roland Baumann mehrere Mitglieder geehrt, die den Tierschutzverein seit vielen Jahrzehnten unterstützen. „Sie verkörpern das Rückgrat unseres Vereins. Nur dank solcher Mitglieder wie Ihnen ist kontinuierlicher Tierschutz in unserer Region überhaupt möglich“, betonte Baumann.

 

Tierschutz sei eine zähe, manchmal sogar bittere Arbeit. Selbst Anfeindungen blieben dabei nicht aus. Dennoch sei es ein Einsatz, der auch viel Freude bereitet, wenn es beispielsweise gelingt, einem vernachlässigten Hund oder einer misshandelten Katze ein sicheres Zuhause zu vermitteln.

 

„Sie sind beispielhaft für unseren Verein, weil Sie auch dann an die Sache geglaubt haben, wenn es mal nicht so gut lief und die Mitgliedschaft mit viel Frust und Zweifel verbunden war. Sie sind der lebende Beweis dafür, dass sich der Tierschutzverein Böblingen durch Beharrlichkeit und Engagement auszeichnet“, lobte Baumann, der den Jubilaren eine Urkunde überreichte.

 

Geehrt wurden unter anderem Wilhelm Friedrich Bohn und Marlene Fehrmann, die auf ein 47- respektive 40-jähriges Engagement im Tierschutzverein zurückblicken können. „Sie sind mir persönlich, der noch nicht so lange im Verein ist, ein wichtiges Beispiel. Sie zeigen mir, wie man mit Durchhaltevermögen den Tierschutz immer wieder ein Stück voran bringt“, erklärte Baumann. Das sei gerade in diesen schwierigen Zeiten für den Verein sehr motivierend. Baumann dankte den Jubilaren auch im Namen aller Vorstandsmitglieder: „Sie sind uns ein Vorbild. Ihr Engagement gibt uns Mut und Zuversicht.“



 

 

 

 

 

 

 

Stark durch Kooperation - Tiere zu Besuch bei Kindergruppen

 

Der Tierschutzverein in Böblingen besuchte im Rahmen eines

Kooperationsprojektes Kindergruppen. Dabei stellten ehrenamtliche Helferinnen des Vereins an drei Tagen verschiedene Tiere und deren Besonderheiten vor.


Den Anfang machte Hund Harley mit seiner Hundetrainerin und Besitzerin. Harley ist ausgebildeter Besuchshund, der mit Charme die Herzen der Kinder erobert, ganz nebenbei erfahren sie viel Wissenswertes über die artgerechte Haltung.

 

Kater Vincent von Schnurrpidu besuchte die Kinder am nächsten Termin. Die Vorfreude war groß und alle Kinder sprachen schon Tage vorher davon. Es entstand ein kleines Projekt, wobei die Kinder Wissenswertes über Katzen erfahren haben. Womit spielen Katzen am liebsten, was bekommen sie zu essen, wo wohnen sie, was mögen die meisten Katzen am liebsten, und warum leuchten ihre Augen nachts? Viele spannende Antworten gab es zu entdecken. Ein Kind vermutete in den funkelnden Katzenaugen, dass Katzen Taschenlampen brauchen, um nachts besser sehen zu können. Unserem Besuchskater hat der Aufenthalt sehr gefallen, er schnurrte ganz zutraulich.


Zum Abschluss des Projektes besuchte Kaninchen Tizian die Kinder. Tizian ist 4 Jahre alt, und er wohnt mit zwei Kaninchen-Freundinnen in einem Kaninchenzimmer. Kaninchen dürfen nie alleine gehalten werden. Sie lieben das Zusammenleben und Herumtollen mit Artgenossen. Deshalb brauchen sie auch viel Platz.


Anhand des Schaugeheges konnten die Kinder sehen, wie groß so eine Kaninchen-Wohnung sein muss, damit sich die Langohren auch richtig austoben können. Außerdem lernten die Kinder, was ein Kaninchen zum Wohlfühlen braucht, wie z.B. Versteckmöglichkeiten. Ein ganz wichtiger Punkt bei der Kaninchenhaltung ist die Fütterung, und deshalb hat Tizian auch sein Futter mitgebracht, damit die Kinder sehen konnten, was er gerne mag und was gesund für ihn ist.


Außerdem haben die Kinder noch viel Wissenswertes über Kaninchen erfahren: Können Kaninchen gut hören und sehen? Warum hat ein Kaninchen Tasthaare? Wie wohnen Kaninchen in der freien Natur? Wie erkennen Kaninchen Gefahren? Warum klopfen sie mit den Hinterbeinen?




Happy End für Kater Trick!

Trick kann nach über vier Jahren endlich wieder von seinem  Herrchen in die Arme geschlossen werden. Der Kater hatte mittlerweile eine riesige Strecke zurückgelegt und kam über eine Futterstelle in die Obhut des Tierschutzvereins. Beim ersten Tierarztbesuch stellte sich heraus, dass der Kater (wir haben ihn Paul genannt) einen Chip trägt. Also haben wir sofort bei Tasso angerufen, und der Besitzer konnte ausfindig gemacht werden. Diese schöne Erfolgsgeschichte verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig und nützlich es sein kann, das eigene Tier mit einem Chip kennzeichnen und registrieren zu lassen. Wir wünschen den beiden nun alles Gute für die Zukunft.


08.01.2015: Schatzmeister Roland Baumann im Gespräch mit regioTV


03.11.2014: Wir stellen eine Futterstelle für freilebende Katzen vor. Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf das Bild.


02.11.2014: Das Tierschutzcafé informiert über die artgerechte Haltung von Meerschweinchen.


Wir beleben das monatliche Treffen mit umgestaltetem Konzept

 

Freunde von Hund, Katze und Co haben am ersten Sonntag im Monat schon lange einen festen Termin im Kalender: Denn dann findet um 14 Uhr unser Tierschutzcafé statt. Das hieß bisher: Ihr seid eingeladen, im Tierschutzverein bei gemütlicher Atmosphäre gemeinsam mit uns über verschiedene Themen zu diskutieren. Dieses Konzept haben wir nun erweitert. Damit wollen wir sowohl unsere bisherigen Stammgäste erreichen, aber auch neue Zielgruppen ansprechen. Im Mittelpunkt des neuen Konzeptes steht – natürlich! – der Tierschutz. In Zukunft wollen wir noch stärker als bisher dazu informieren – zum Beispiel mit Broschüren und Aushängen, aber auch mit der Vorstellung von Bewohnern aus unserem Tierheim. Gleichzeitig wollen wir mit Vorträgen und Veranstaltungen über den Umgang mit Tieren aufklären und hilfreiche Tipps geben. So ist für die kalte Jahreszeit beispielsweise ein Vortrag mit Hintergrundinformationen zu Wildtieren geplant. Zum Auftakt des umgestalteten Tierschutzcafés hält Cony Straga, unsere neue Jugendgruppenleiterin, einen Vortrag über ihr zukünftiges Engagement. Damit die Veranstaltung ihrem Namen alle Ehre macht, werden natürlich auch weiterhin Kaffee und Kuchen angeboten. 


12.09.2014:

Der Tierschutzverein hat eine neue Jugendgruppenleiterin.

Weitere Infos gibt es hier: http://www.tierschutzverein-boeblingen.de/jugendgruppe/

 

Happy End für verletzte Taube